Rollenspiel

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Hier ein paar Definitionen und Erklärungsversuche zu Rollenspielen:


In einem Rollenspiel übernehmen die Spieler die Rollen von fiktiven Charakteren, die in einer meist fantastischen Welt Abenteuer erleben. Hilfsmittel der Rollenspieler sind dabei die eigene Fantasie sowie ein Regelwerk, das die Rahmenbedingungen schafft.
Quelle: wikipedia.de


Unter Rollenspiel versteht man grundsätzlich die Darstellung einer Person, allgemein als Charakter bezeichnet. Dieser Charakter wird im Spiel vom Spieler verkörpert.
Quelle: adrv.de


Rollenspiel bedeutet (wie der Name schon sagt) eine Rolle zu spielen, sie mit Leben auszufüllen und sich in eine fremde Person reinzudenken. Im Spiel begegnet man anderen Figuren, die entweder von den anderen Spielern gespielt werden, oder die einem als Fremde (Nichtspieler) in der Spielwelt begegnen. Diese Fremden denkt sich der Erzähler (Spielleiter) aus und übernimmt auch deren Rollen - ja im optimalen Fall redet er sogar mit verfremdeter Stimme oder zeigt deren besondere Verhaltensweisen (z.B. Nervosität, Selbstsicherheit, Prahlerei, ...).
Genauso wie diese Fremden, werden den Spielern vom Erzähler Gebäude, Tiere, Gegenstände, Monster und sogar Götter beschrieben. Er erzählt was die Abenteurer sehen, er berichtet was sie Hören oder Schmecken - sollten sie auf die Idee kommen einen ihrer Sinne einzusetzen.
Die Spieler bestimmen die Aktionen ihrer Spielfigur (Charakter) - der Erzähler beschreibt die Reaktion der Umwelt auf diese Aktion.
Quelle: drosi.de




Rollenspiel umfasst alles, was im Spiel geschieht, oder besser: Es sollte alles umfassen!

Von der Art und Weise, wie man mit wem redet, bis hin zu den wirklich greifbaren Dingen, wie wo wann worauf mit der Maus geklickt wird um eine darstellenden Ausdruck in der Spielwelt zu hinterlassen.

Es geht aber eigentlich um viel mehr.

Es geht um die Darstellung einer anderen (fremdrassigen) Person in einer fremdartigen Welt mit völlig anderen Gesetzen, Ansichten, Lebensweisen etc.

Es geht darum, sich in diese fremde Gestalt hineinzuversetzen, ihr einzigartiges Leben einzuhauchen, sie mit eigenen Charakterzügen, Ansichten und Meinungen zu versehen. Die Figur plastisch machen, ihr Farbe verleihen. Den sogenannten Charakter zu einem quasi lebenden (oder untoten *g) Wesen zu machen, welches glaubhaft und überzeugend in Handeln und Wirken ist.

Es geht darum, diese imaginäre Figur im Rahmen ihres Wesens, Denkens und des ihr eigenen Handelns glaubhaft und stimmig mit der Welt agieren zu lassen. Mit einer Welt, die aus vielen anderen imaginären Wesen besteht, welche ebenfalls ihre eigenen, zu Welt und Rasse passenden Ansichten und Verhaltensweisen ausleben.

Es ist eine Reise in die Phantasie, eine Odysee in die Vorstellungs- und Darstellungskraft einer Vielzahl individueller Menschen.

Im ernsthaften Rollenspiel wird gemeinsam mit den Mitspielern eine glaubhafte und lebendige virtuelle Welt geschaffen, welche Heimat der dort lebenden greifbaren Charaktere ist.

Greifbar dadurch, dass ihre Taten im Rahmen ihrer Vorgeschichte, ihrer Rolle, ihres Lebens und den eigenarten ihrer Rasse, der aktuellen und vergangenen Umstände, ihrer Ziele und Wünsche und dergelichen mehr stimmig und nachvollziehbar sind.

Der Zauber des Rollenspiels liegt im Erleben einer fremden Welt durch die Augen eines Anderen.

Es geht nicht um Ranglistenplätze, Punkte oder bedingungslose Effektivität!

Quelle: Fossy



Frage:
Was ist ein MMORPG?


Antwort:
MMORPG steht für
Massive
Multiplayer
Online
Roleplaying
Game


Frage:
Schön und gut. 'Massive' bedeutet also sowas wie 'krass'. 'Multiplayer' kenne ich von UT und CS, das ist so mit mehreren und so. 'Online' bin ich ja gerade. Das letzte 'Game' kenne ich auch, das halt ein Spiel, aber was bitte ist 'Roleplaying'?

Antwort:
Hier kommen wir zu dem entscheidenden Punkt. Roleplaying, zu Deutsch, Rollenspielen, ist eine ganz besondere Art und Weise, ein Spiel anzugehen. Das ganze hat seinen Ursprung in den sogenannten "Pen&Paper" Rollenspielen. Bekannte Varianten davon sind zum Beispiel: "Das schwarze Auge", "Shadowrun", "Cyberpunk", "AD&D" , "Kult", "Call of Cthulhu" , "Vampire, Mages,Werwolves, Changelings" bis hin zu dem Fun und Antirollenspiel "PP&P"
Bei diesen erschafft man sich als Spieler einen Charakter. Dieser wird mit bestimmten Werten gefüllt, meist sowas wie Intelligenz, Stärke, Fingerfertigkeit und teilweise auch magischen Attributen, wenn das Spiel es zulässt. Nun treffen sich mehrere Spieler zu einer Rollenspielrunde, jeder Spieler mit einem eigenen Charakter. Diese bilden zusammen eine Gruppe und erleben nun in Gemeinschaft die wildesten Abenteuer.
Die Unterschiede zwischen Pen&Paper und einem OnlineRollenspiel sind folgende:
Zunächst nimmt man zwar auch einen Charakter an, aber hier bei Elygor auch eine komplette Stadt. Dadurch wird das ganze Spielkonzept auch einiges komplizierter.
Des Weiteren wird die Geschichte bei einem Onlinerollenspiel nicht durch den Spielleiter, sondern durch die Spieler selbst geprägt.


Frage:
Alles super, jetzt habe ich so einen Charakter. Und nu? Wie gehts nu weiter?

Antwort:
Wie bereits oben beschrieben, sorgen die Spieler für die Geschichte. Dies passiert durch Interaktion dieser. Handlungsmäßig ist dies natürlich der Handel als auch kriegerische Akte. Aber dazu kommt noch viel mehr: Die Kommunikation zwischen den Spielern. Diese Kommunikation sollte dadurch gepr?gt sein, dass sie dem Rahmen entspricht. Bei Elygor ist dieser Rahmen durch seinen mittelalterlichen, fantastischen Flaire geprägt. Und um dieses Flaire aufrecht zu erhalten, sollte man auch versuchen, so gut es geht, sich diesem Spielgefühl hinzugeben.


Frage:
Na toll, was weiß ich, wie man im Mittelalter geredet hat? Und dann soll ich das noch schreiben?

Antwort:
Naja ganz so schlimm ist es nicht. Mann kann natürlich auch versuchen sich einfach normal auszudrücken. Unter normal werden allerdings nicht Beleidigungen, Jargons oder unsoziale Ausdrucksweisen verstanden. Hier ein paar Beispiele, wie man etwas dem Spiel entsprechend ausdrücken könnte:

"Geh Kacken!" => "Belästigt mich nicht mit Euren Anliegen. Ich habe besseres zu tun!"

"Ich will Holz! Jetzt!" => "Werte Mitbürger, wäre einer der wohlgesonnen Bürger Elygors vielleicht dazu bereit, mir eine Spende oder einen Handel von Holz anzubieten?"

"Ey Alte, geil siehste aus!" => Auch wenn es traurig ist, dass man damit heutzutage Erfolg haben mag, im Mittelalter war das nicht so und sollte auch nicht bei Elygor so sein. Denkt Euch selber etwas aus, um die Frau Eures Herzens zu umgarnen.

Auch ist es üblich, dass man sich nicht dutzt. Alleine aus der Tatsache, dass man den gegenüber sietzt, entsteht schon fast der Flaire, der von vielen angestrebt wird. Als einfachstes Beispiel hierfür:
"Ey was hälst du davon? Du gibst mir 1000 Holz und ich geb dir sogar 1500 Steine." "Ich mache Euch folgendes Angebot. Ihr erhaltet für 1000 Einheiten Eures wertvollen Holzes 1500 Steine von meiner Seite."

Schaut Euch das mal an. Was klingt besser, hm?


Frage:
Und nu? Jetzt quatsche ich mit jede Menge Leuten, habe nen Charakter und geht auch super ab hier. Und wann habe ich gewonnen?

Antwort:
GENAU das ist das faszinierende an einem Rollenspiel. Man kann nicht gewinnen. Aber auch nicht verlieren. Es ist wie im wirklichen Leben. Man kann zwar anstreben, in einer oder sogar allen Statistiken ganz oben zu sein, aber das heißt nicht, dass man gewonnen hat, und vor allem auch nicht, dass man für immer da oben bleibt.
Es geht sich natürlich darum, für den eigenen Charakter das Beste zu erreichen, jedoch geschieht dies meist nicht aus alleiniger Kraft. Hierzu gründen sich dann normalerweise Allianzen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Konkurrierende Allianzen geraten in Konflikte und auch Kriege miteinander. Dies führt meist dazu, dass es mindestens einer der beiden Parteien Schaden zuführt und diese wieder von vorne anfängt.


Frage:
Na toll, jetzt machen irgendwelche Deppen alles kaputt, was ich mir aufgebaut habe? Ich finde das gehört verboten!

Antwort:
Nein, genau dieses eben nicht. Diese "Deppen", die dir alles kaputt gemacht haben, werden Motive hierzu gehabt haben. Die dunklen Allianzen zum Beispiel haben sich verschworen, um alles zu zerstören. Ergo warst du nur ein Schritt auf ihrem Weg. Auch ist es m?glich, dass jemand deine Handelspartner von dir wegzieht und dich damit in finanzielle Probleme bringt, er aber dadurch vielleicht noch mehr Gewinn macht.


Frage:
Trotzdem sind das Idioten und meinetwegen können die krepieren!

Antwort:
Nanana, jetzt mal ganz locker bleiben. Hier ist die gefährliche Grenze erreicht, die leider viel zu schnell überschritten wird. Man muss immer zwischen dem "Spieler" und dem "Charakter" unterscheiden. Es ist selbstverst?ndlich, dass dein "Charakter" erbost ist und dies kann er auch rollenspielgerecht( ich wiederhole: rollenspielgerecht, erinnert Euch an das "Geh Kacken"-Beispiel) ausdrücken. Jedoch darf der Spieler an sich niemals den anderen Spieler pers?nlich beleidigen oder gar angreifen. Dies ist der Punkt, an dem die Moderatoren eingreifen. Denkt immer daran a) Es ist ein Spiel b) Die andere Person spielt nur seinen Charakter


Frage:
Hm... jetzt weiß ich endlich, was ein Rollenspiel ist, bzw. es ungefähr darstellt. Aber ich hab da gar keine Lust drauf, und will kein Rollenspiel, RPG oder was auch immer machen. Ich will einfach nur spielen der Statistik zuliebe.

Antwort:
Daran kann Euch niemand hindern. Schade, dass Ihr euch nicht auf das RPG einlassen wollt, aber da es auch sehr zeitintensiv ist, versteht das natürlich jedermann. Nur eine Bitte an die nicht-RPGler: Denkt bitte daran, dass es Leute gibt, die RPG machen wollen und so kann es passieren, dass auch ihr mal angegriffen werdet, insofern das natürlich in deren RPG passt. Des Weiteren, auch wenn es Euch nicht interessiert, schaut gelegentlich mal in die Foren, was dort aktuell passiert. So seid ihr immer auf bestimmte und unter Umst?nden gef?hrliche Situationen vorbereitet. Was noch hinzu kommt, solltet ihr unter welchen Umst?nden auch immer ins RPG involviert werden, so äußert am besten per persönlicher Nachricht, dass ihr nicht daran interessiert seid und Euch OOG, sprich Out Of Game, unterhalten möchtet, um die Sache zu klären. Trotz allem gibt es manchmal Situationen, in denen man Rollenspiel und OutOfGame nicht trennen kann. Für diesen Umstand wurde von den Spielern die Übereinkunft getroffen, dass solche Dinge zwei Klammern benutzt werden, sprich (( )). Hier mal ein Beispiel:

"Werter XYZ, leider kamen die Boten zu spät zu mir, so dass ich nun erst auf Ihre Wünsche eingehen kann. (( Sorry, hatte Schule/Job und komm erst jetzt zum schreiben )) Wenn ihr...."

Dies ist natürlich nicht das beste Beispiel, aber es stellt ganz klar einen sauberen Schreibstil dar. Unter diesen Voraussetzungen, kommt man außerhalb der Klammern immer schnell wieder in die Stimmung.>br> Als letzte Bemerkung: OOG sollte in den RPG Foren so WEIT WIE MÖGLICH vermieden werden. Es ist wirklich nur eine Möglichkeit für die Situation, dass man anders nicht mehr weiter weiß.

Quelle: Maurice K., Spieler von Kaldor

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