Nasthíel

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Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Der Ursprung der Nasthíel liegt in der Zeugung der Tochter Meras, Alaniel. Im Lauf der Zeit, als Altan wieder grenzenlos gelangweilt war, verging er sich an der Schöpferin der Ethíel, und so entsprang den beiden eine Tochter, die äußerlich ihrer Mutter glich, doch von deren vielfacher Schönheit. Ihre Augen waren schwarz, und genauso ward ihr Haar von der dunklen Farbe. Wenn der Mond aufging, und die Nacht erwachte, wenn alles in Dunkelheit schlief, ward sie glücklich. Mit den Schatten verschmolz, und mit dem Wind spielte sie.

Und als ihre Mutter dies sah, packte sie die Angst um ihre Tochter, und sie ließ sie zu Nacht nicht mehr hinaus, aus Furcht, dass die Klauen der Dunkelheit sich um Alaniel legten und sie von ihr nahmen. Doch Alaniel konnte nicht fernab der Finsternis, und so weinte sie, Tag und Nacht, und ihre Mutter zeigte kein Erbarmen. So wuchs ein Hass, der tief in ihr schlummerte und ihre Seele zu verbrennen drohte. Tränen von Blut weinte sie, und Alaniel beschloss Kinder zu schaffen. Äußerlich sollten sie Ethíel gleichen, doch derselbe Hass sollte in ihnen brennen. Und sie tat es ihrer Mutter gleich, nahm Erde und Tau, doch anstelle von Licht bediente sie sich der Finsternis. Und blutige Tränen liefen ihr die Wangen hinunter und benetzten die Erde, so entstanden die Ersten der Nasthíel.

Wahrlich glichen sie Ethíel, doch waren sie voller Bosheit und Hass, und ihre Seelen waren schwarz und dürsteten nach Blut. Ihre Augen konnten sie in Schwarz wandeln wenn sie dies wollten und nachts waren sie in ihrem Element, wenn die Schatten herrschten und mit ihnen Eins wurden.

Lebensweise

Nasthíel leben in Wäldern, wie die ihren Verwandten. Die beiden Völker gleichen sich so sehr, dass die Ähnlichkeit bis hin zur selben Schönheit und Struktur ihrer Bauten. So findet man, wie in den Städten der Ethíel, auch in ihren Städten überall kunstvolle Verzierungen und andere Faszinationen, die dem Auge des Betrachters schmeicheln und ihn in den Bann ziehen. Auch wenn man die Behausungen betritt, wird man nicht weniger Schönes finden.

Es gehen Gerüchte um, dass die Bäume der Nasthíel mit finsteren Seelen beseelt sind, und die Bosheit sich auf die Farbe der Stämme und Blätter auswirkt. So sagt man, dass ihre Bauten aus Holz von schwarzer Farbe sind, sogar soll es Wälder aus Schwarzholz geben, in denen sie leben.

Die dunklen Elfen haben viele Angeborene Fähigkeiten die ihnen Alaniel geschenkt hat. Sie vermögen es, mit den Schatten und der Finsternis zu verschmelzen und so Eins zu werden. Ihre Augen können sich wandeln und mit Schwärze ausgefüllt werden, damit sie so noch schärfer sehen können, als jedes andere Wesen Elygors. Die Fähigkeit, Flammen und schwaches Lichts ausgehen zu lassen, hilf ihnen, ihr Element zu erringen. Die Träume anderer zu beeinflussen oder gar zu verändern, kann ihnen in manchen Situationen sehr dienlich sein, abgesehen von der Tatsache, andere im Schlaf zu quälen.

Glaube

Die Nasthíel glauben an ihre Schöpferin Alaniel. Obwohl viele meinen, Altan und Mera seien ebenso ihre Götter wie deren Tochter, so liegen sie weit daneben. Sie verabscheuen die Mutter Alaniels und deren Fehler, ihre Tochter vor der Nacht wegzusperren, und der brennende Hass wirkte sich ebenso auf die Ethíel, aus, mit denen sie in ewige Blutfehde geboren sind.

Wie ihre wunderschöne Göttin lieben auch sie die Dunkelheit und die Nacht, welche sie die ihren Elemente nennen. Die blutigen Tränen Alaniels führt sie zum Glauben, dass ihre Schöpferin den Lebenssaft ihrer Feinde vergossen sehen wünscht, bis der Boden sich mit dem Blut nicht mehr tränken kann und die Erde aufgeweicht ist, rot, die Welt an ihre Tränen erinnernd.

Waffen und Rüstungen

~ folgt noch ~


Kriegskunst

Auch in der Kriegskunst ähneln sich die Nasthíel mit den Ethíel. So verstehen sich die dunklen Elfen ebenso gut wie ihre Verwandten in der Kunst des Bogenschießens. Mit Sichelschwerter und Obsidianklingen sind sie perfekt im Umgang, man sagt sogar, sie sind so vollkommen darin, dass man sie sogar oft mit zwei Waffen gleichzeitig kämpfen sieht, damit sie noch schneller und mehr Blut vergießen können.

Die Fähigkeit, sich zu Tarnen, und das lautlose Gehen, beherrschen die Blutelfen perfekt. Man kann sie nur sehen, wenn sie gesehen werden wollen, heißt es. Vor allem in der Nacht und in Finsternis, wenn sie in ihren Elementen sind, kann man sie nicht finden. Ihre angeborenen Fähigkeiten, mit den Schatten zu verschmelzen und Eins zu werden, streiten dies nicht ab. Sie nutzen häufig diese aus und greifen oft aus dem Hinterhalt an, man merkt erst, dass sie da sind, wenn man ihre Klinge oder ihre Pfeile aus der Brust ragen sieht.

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