Ethíel

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Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

In den Aufzeichnungen eines alten und weisen Druiden steht geschrieben:

So wollt Ihr etwas über das Leben der ehrenhaften Ethíel erfahren, so lauschet meinem geschriebenem Wort auf diesen Seiten aus goldnem Pergament.

Wir, die Ethíel, sind ein stolzes Volk, welches strengen Wert auf Tradition legt. Wir leben im grünen Herzen dieser Welt, im Herzen Meras. Wie unsere Sprache, wie auch unsere Handwerkskunst, ist bei allen Völkern des Lichtes sehr beliebt. Viele Runen und Verschnörkelungen zieren unsere Bauten und wer einmal eine unserer Städte gesehen hat, erblindet fast vor ihrer Schönheit. Unser Volk ist ein friedvolles Volk, welches in Symbiose mit der Natur lebt, doch wenn die Geschöpfe Altans versuchen unsere Wälder zu verbrennen, unsere Flüsse zu vergiften oder gar einen der Unserern zu töten, so werden unsere Schwerter in Fleisch schneiden und unsere Pfeile ihr Leben vondannen reißen.

Dies ist die Lebensweise meines Volkes.

Die Lebensweise der Ethíel!

Lebensweise

Ethíel leben in ihren Wäldern, die sie über alles lieben. Ihre Städte und Siedlungen werden dort errichtet, weil dort ihr Lebensraum ist, aber auch zur Tarnung und zur besseren Verteidigung. So findet man in keiner elfischen Stadt Straßen, sondern nur Trampelpfade, der Boden der ganzen Stadt ist mit Blättern, Laub und Blumen bedeckt, man findet unzählige Bäume, die das Bild des Waldes in Harmonie mit der selbst erbauten Stadt verbinden. Ein wunderbares Bild der Natur ergibt sich daraus und auch findet man zahlreiche Behausungen auf den Bäumen. Kleine, schmale, zerbrechlich wirkende Brücken verbinden dann Baum mit Baum.

Ethíel legen sehr viel Wert auf kunstvolle Verzierungen oder Schönheit der Struktur. So wird man in einer Ethíelstadt kein einziges Gebäude entdecken, dass nicht wunderschöne Verzierungen enthält. Besonders die Dächer werden hiervon geschwungen errichtet und gleich verziert. Doch wenn man in eine solche Behausung geht, wir man auch nichts andres als Verzierungen auf jedem Gegenstand entdecken, sei es auf den kleinsten und unwichtigsten.

Glaube

Die Ethíel glauben an ihre Schöpferin Mera, der Göttin des Wassers und der Weisheit. So verehren und beten sie alle Mera an. Sie wird häufig an Gebetsstellen und als Statue dargestellt, als wunderschöne Elfe, jung, groß und schlank mit einem vollkommenen Körper und langen Haaren, die nackt und mit überkreuzten Beinen auf dem Ast eines Baumes sitzt.

Man weiß von Männern zu berichten, die innehielten, um solche Statuen der wunderschönen Göttin sehnsuchtsvoll anzusehen, sich dabei völlig vergessen und ganz in schmachtender Betrachtung versunken vor Durst und Hunger sterben.

Doch nicht nur an Mera glauben sie, sondern auch an die Sterne, den Mond und die Sonne. Und in der Zeit vor dem Erwachen der Ethíel und als Elygor noch mit Frieden erfüllt war, unter den alten, fernen, immer leuchtenden Sternen, kamen neue hinzu. Die Sterne wurden stets von den Elben geliebt, sowie der Mond und die Sonne. In ihnen, so glauben sie, steht das Schicksal der Welt geschrieben. Am meisten von ihnen verehren sie Aédial, den Morgenstern und Néndial, den Abendstern.


Waffen und Rüstungen

Ethíel gelten als die besten Bogenschützen Elygors, sie nutzen hauptsächlich nur Bögen. Sie verstehen sich vollkommen perfekt im Umgang mit dieser Waffe. Die Ethíelbögen sind darin die beliebtesten. Dieses Kunstwerk, aus den edelsten Hölzern gefertigt, kennt keine Konkurrenz in Reichweite, Durchschlagskraft und Genauigkeit. Ethíel hüten kein Geheimnis besser als das Wissen um den Bau eines echten Ethíelbogens. Manche sagen, die Ethíel benötigen jahrelang um einen dieser Bögen zu fertigen und um ihn perfekt zu machen. Andre wiederum meinen, die Ethíel singen ihre Bögen aus Bäumen hervor.

Bei den Nahkampfwaffen sind beim „Schönen Volk“ der Langdolch und der Rapier bevorzugt. Der Langdolch eignet sich bestens um die Schnelligkeit und Wendigkeit hervorzuheben, und sie sind wahrhaftig bei den Feinden gefürchtet, so werden sie von Ethíel getragen. Der Rapier mit seiner dreiseitigen Schneide eignet sich eher als eine Stichwaffe, da er meist zu diesem Zwecke benutzt wird.

Als Stangenwaffe benutzen Ethíel kaum einen Speer oder eine Lanze, da es den Jagdspieß gibt. Dieser, wie der Name schon sagt, wurde in der Jagd häufig verwendet und entwickelte sich langsam zu einer richtigen Kriegswaffe. Der Jagdspieß wird nicht zum Werfen benutzt, sondern zum Stechen, meist im Nahkampf zur Verteidigung gegen Reiter.

Als Rüstung verwenden Ethíel nur solche, die leicht zu tragen sind und ihre Beweglichkeit und Schnelligkeit kaum behindert. So nutzen sie die Wildschweinhaut, einen Lederpanzer der Oberkörper und Oberarme schützt oder den beliebten Hartholzharnisch. Diesen erkennt man an seinem Aussehen eines schweren Plattenpanzers ähnelnd, mit dem Unterschied, dass dieser aus Holz besteht und geringes Gewicht aufweist. Die besten Krieger tragen jedoch die Brigantine, die höheren Schutz bietet, dank der Metallplättchen die sich zwischen Leder anpassen.

Kriegskunst

Ethíel tarnen sich gut, sind schnell und sehr geschickt in der Schlacht. Ihre Wälder betritt niemand, ohne dass die Ethíel nicht davon Bescheid wissen. Nur wenige wagen es in ihre Gebiete vorzudringen, man hört viele Geschichten, dass ganze orkische Horden und Heere der lebenden Toten die Wälder betreten und nie wieder daraus hervorkommen.

„Der Wald lebt im Ethíel, wie der Ethíel im Walde“, so heißt es.

In ihren Wäldern greifen die Ethíel aus dem Hinterhalt an. Kein Wesen, sei es eine Ausgeburt der Finsternis, Mensch oder Zwerg, vermag es einen Ethíel in den Wäldern zu entdecken, nur das elfische Auge selbst kann dies tun. So nutzen Meras Kinder die Blindheit und Unachtsamkeit der Eindringlinge und diese wissen nicht wie es um sie geschieht, da fliegen unzählige Pfeile zwischen Ästen und von Bäumen hervor und vollbringen ihr tödliches Werk. Es reicht nur eine handvoll elfischer Bogenschützen um binnen kurzer Zeit ganze Streitmächte auszulöschen.

Statt auf Stärke und eine kräftige Rüstung verlassen sich die Waldbewohner auf ihre übernatürliche Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Präzision. Dank diesen Fähigkeiten sind sie Meister im Umgang mit dem Bogen.

Doch ziehen elfische Heere in große Schlachten, so sieht man sie zahlreicher als sonst und vielleicht das letzte Mal, so ist man ihr Feind. Nahkämpfer der Ethíel führen meist Langdolche und andere leichte Klingenwaffen, mit denen sie sich wie Wirbelwinde durch die feindlichen Reihen kämpfen. Und von den Fernkämpfern der Ethíel spricht nicht mal der dümmste Ork, denn wer hat noch nicht von den Massen an Bogenschützen gehört, die Pfeilhagel um Pfeilhagel entsenden und den grausigen Tod bringen?

Sprache

Ethiéledh ist die Sprache der Ethíel, sie wird auch die „helle Sprache“ oder die „schöne Sprache“ genannt.

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