Dûrgen

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Inhaltsverzeichnis

Über Dûrgen

Ihr meint die Dûrgen zu kennen und erkennt nicht, wie unerfahren ihr seid und eure Unwissenheit sich zu einem Mantel der Täuschung ausbreitet, der euch bis ins Tiefste eures Geistes umhüllt. Hört genau hin, lauscht dem Klang ihrer tiefen Bergwerke, wie in endlosen Stollen kräftige Kreaturen, halb so groß wie Danjaby, im Schweiße ihres Angesichts mit unendlicher Kenntnis und Sorgfalt von großen Felsen bis zu feinsten Splittern die wertvollen Gaben der Berge abbauen. So mannigfaltig ist ihr Reichtum – Ein Stein, der Tausende von Jahren hält, eine Kohle, die jedes Metall zum Schmelzen bringt, ein leuchtendes Gold und das reinste Silber, welches am meisten begehrt ist in Elygor und zuletzt ihr Eisen, aus dem sie den besten Stahl herstellen, welcher es ihnen erlaubt, sich ihrer zweiten Neigung hinzugeben, dem Schmieden. Ihre Waffen sind die schärfsten, ihre Panzer die härtesten – die kunstvollen Verzierungen auf ihnen eine Legende, welche man sich an gemütlichen Abenden am Lagerfeuer erzählt.
Zuletzt ist es ihr Verlangen zu Handeln und gute Geschäfte abzuschließen. Viele Zwerge sind für ihren unermesslichen Reichtum bekannt geworden. Viele Einfältige glauben den alten Geschichten, dass es in verlassenen Gebirgen von den bereits verstorbenen Dûrgen Kammern voller Gold gäbe und nur die wenigsten sind von diesen Suchen lebend zurückgekommen.

Es war der Gott Theral, der zur richtigen Zeit den besten Steinen, Erzen und Edelmetallen seinen göttlichen Atem gab, um so Kreaturen zu schaffen, die in einer solch herrlichen Umgebung Wunder vollbringen konnten. Kaum, dass das erste Dûrgenreich existierte, verbreiteten sich seine Nachfahren in alle Himmelsrichtungen und suchten die Gebirge.
Theral fand so viel Gefallen an seinen Kindern, dass er sie fortan immer beschützte. In den Stollen hielt er die schweren, lastenden Decken, in der Schmiede, führte er den Hammer, bei den Festen war er die raue Freundschaft und auch im Krieg war er bei ihnen, doch war es eine andere Seite.

Vergesst nie, euch niemals mit den Dûrgen anzulegen – verliert ihr deren Freundschaft und gewinnt ihren Hass, so seid ihr verloren. Die Entschlossenheit eines Dûrgen kann nur durch den Tod selbst gebrochen werden. Der Zusammenhalt zwischen ihnen ist unzerbrechlich, ihre stählernen Muskeln, welche die besten Waffen im Kampfe führen sind tödlich und ihre Disziplin im Kriege unübertroffen.

Doch macht eure eigenen Erfahrungen, ihr werdet sehen, dass ich recht behalten werde…


Vorgeschichte

Lange bevor Raren den Danjaby die Magie schenkte, bewohnten die Dûrgen bereits die gewaltigen Bergketten und steinernen Massive Elygors.
Lange bevor Altan den Vargash den Hass auf die freien Völker Elygors einhauchte, trieben die dûrgischen Bergwerker und Tunnelbauer bereits tiefe Stollen und Minen in das steinerne Fleisch der Berge und schürften nach deren Schätzen.

Es kam die Zeit, da Altan seinen hauerbewehrten Dienern den Hass einpflanzte und diese wie ein Fegefeuer durch die Lande zogen und alle Lebewesen erschlugen, die den Weg der mordenden Horden kreuzten. Eine dunkle Zeit kam über das Land.

Theral jedoch sprach zu seinen Kindern, den Dûrgen, und lehrte sie, aus dem Erz der Berge einen festen Stahl zu kochen und scharfe Waffen sowie dicke Rüstungen zu schmieden auf das sich das kleinwüchsige Volk gegen die Horden der Dunkelheit zur Wehr setzen vermochte.

to be continued...

Lebensweise

~ folgt ~


Glaube

Es gibt keinen einheitlichen dûrgischen Glauben, der Glaube der Dûrgen teilt sich vielmehr in einzelne Kulte auf. Der berühmteste ist der Theralkult. Die Anhänger dieses Kultes verehren Theral, somit auch die Schmiedekunst. Sie schmieden Waffen zu Therals Ehren, kochen Stahl und nutzen auch sonst jedes Wissen mit Ehrfurcht, dass Theral ihnen gab.

Ein weiterer Kult, der in vielen Sippen anzutreffen ist, ist der Maschinistenkult. Die Dûrgen dieses Kultes verehren zwar Theral als ihren Schöpfer, doch für sie ist die Technik viel wichtiger. Neben ausgeklügelten Waffen, wie der Windenarmbrust, bauen und entwerfen sie auch mächtige Kriegsmaschinen.

Es gibt auch Dûrgen, die einen vollkommen anderen Glauben heben: Die Wildzwerge. Diese Dûrgen sind rau und leben nur für den Kampf. Von den meisten anderen Zwergen werden sie als unzivilisierte Außenseiter angesehen, die nicht einmal mit einem Schmiedehammer umgehen können, doch im Kampf hat sie jeder gerne als mächtige Verbündete. Ihre Waffen und Rüstungen sind meist nicht so hochwertig, wie die Waffen ihrer Brüder, doch durch ihre schiere Masse sind sie vielen anderen Armeen überlegen. Das einzige, das ihnen heilig ist, ist der Kampf und die Ehre. Dafür leben, töten und sterben sie.

Natürlich gibt es noch viel mehr Dûrgenkulte, fast in jeder Sippe hat sich ein anderer Kult, oder zumindest eine andere Form des Kultes durchgesetzt. Von einer einheitlichen „Dûrgenreligion“ kann man also nicht sprechen.

to be continued...

Waffen und Rüstungen

Axt und Kettenhemd - so kennt man die Dûrgen. Dicke Rüstungen, kombiniert mit wuchtigen Waffen sind die vorrangigen Ausrüstungen der dûrgischen Krieger.

Mit dem einhändig geführten Kriegsbeil haben die Dûrgen eine Waffe entwickelt, die Feinde ebenso gut fällen kann, wie ihr Verwandter, die Axt, Bäume fällen kann. Die vollstählerne Waffe ist bei Dûrgen fast so beliebt und typisch, wie der Bogen der Ethíel.

Wenn die dûrgischen Armeen siegreich aus einer Schlacht heimkehren, so haben auch die vorzüglichen Windenarmbrüste des kleinen Volkes ihren nicht unbeträchtlichen Teil dazu beigetragen. Dank des herausragenden Spannmechanismus, einem wahren Meisterwerk zwergischer Mechanik, erreicht die Windenarmbrust eine Durchschlagskraft die ihres gleichen sucht.

Der einst aus den dûrgischen Schmiedehämmern entstandene Kriegshammer vermag die Rüstungen eines Feindes ebenso zu verbeulen, wie er die Knochen darin zerbrechen kann. Eine Formation dûrgischer Hammerträger hat schon so manche Schlachtreihe und den Mut der feindlichen Krieger im wahrsten Sinne des Wortes gebrochen.

Die Krönung der dûrgischen Waffenkunst ist jedoch die wuchtige doppelblättrige Streitaxt. Nur die fähigsten Dûrgenveteranen führen eine solche Waffe in die Schlacht. Ihre Durchschlagskraft ist enorm. Da das Führen einer solchen Waffe jedoch beide Arme benötigt, haben Streitaxtveteranen kein Schild bei sich. Doch durch die starken Dûrgenrüstungen, wie beispielsweise den Riefelpanzer gleichen sie diesen Nachteil wieder aus. Jener Panzer ist die wohl stärkste Rüstung in Elygor.
Sowohl die Streitaxt, als auch der Riefelpanzer sind oft mir kunstvollen Runen beschmiedet, die den Dûrgenveteranen zusätzliche Stärke und Mut verleihen. Dûrgen in schimmernden Panzern und mit großen Streitäxten, sollte man also eher aus dem Weg gehen, denn sie sind bestimmt mächtige Gegner.


to be continued...


Kriegskunst

Die Kriegskunst der Dûrgen passt zu ihrer Heimat, der Berge: Stark und standfest.

Dadurch, dass die Dûrgenschmiede ausgesprochen gut arbeiten, wird es einer Dûrgenarmee nie an Ausrüstung mangeln. Dûrgische Waffen und Rüstungen sind von hoher Qualität. Man wird selten auf große Verbände von Dûrgen treffen, sie kämpfen eher in kleineren Verbünden (Eine Ausnahme sind hier Wildzwerge). Doch durch ihre starken Waffen und schwer bezwingbaren Rüstungen können auch schon wenige Dûrgen eine enorme Gefahr darstellen.
Das Belagern einer Dûrgensiedlung gestaltet sich auch meist sehr schwierig. Oft liegen die Siedlungen tief in den Gebirgszügen Elygor versteckt. Schon der Anmarsch ist also nicht einfach. Das nächste Hindernis ist der Hagel von Armbrustbolzen, die dem Angreifen entgegenfliegen werden, und dem keine Rüstung standhalten kann. Während dessen auch noch ein Steinernes Tor aufzubrechen, dass mit dûrgischer Handwerkskunst gebaut worden ist, nur um dann im Inneren des Lagers auf streitaxtschwingende Kämpfer zu treffen, ist eine weitere Herausforderung, der sich wahrscheinlich kein Feldherr stellen möchte.
Dûrgen haben einige Motive zu kämpfen. Um ihre Heimat zu verteidigen würden sie in den Tod gehen, aber auch um ihre Brüder zu rächen ziehen sie entschlossen in die Schlacht.
In jedem Fall kämpfen sie aus gutem Grund und meist bis zum Tod.

to be continued...


Sprache

Dûrgrimm ist die Sprache der Dûrgen.
Man bezeichnet sie auch als Therals Zunge oder Therals Sprache.

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