"Die Geschichte eines Dûrgenclans"

Aus Elygor
Wechseln zu: Navigation, Suche

König Ariong

Die Geschichte der Dvalran – Dûrgen (auch Dvalragen / Eis - Dûrgen) begann mit der Flucht der Völker nach Montanus.

Der Vater der Dvalragen, Ariong, Sohn des Andulion, floh mit einer handvoll seiner Brüder und Schwestern vor den Schrecken Altans, von Aruna aus, hinüber nach Montanus. Dort gruben die wenigen die noch waren tiefe Stollen in ein eisiges Gebirge. In einer Höhle unter den Bergen errichteten sie nun ihre neue Stadt, Chauragêr ê Dvalran, übersetzt Kammern des Eises.

Ihr erster König war Ariong, der Eisbrecher, Stammvater der Dvalragen und Sohn des Andulions.

Doch das Klima unter dem Berg war rau und so fielen einige der Zwerge am Anfang noch der Kälte zum Opfer. Doch mit jeder weiteren Woche und mit jedem weiterem Jahr, passten sich die Dûrgen immer besser den Bedingungen an und stießen auch manchmal über einige nützliche, noch nicht bekannte Steine. So gab es Steine die ihnen Licht spendeten, so genannte Strianten.


König Friorn

Die Zeit schritt voran und Ariong, der erste König über die Kalteisberge, starb. So trat sein Sohn Friorn, der Eismagier, die Herrschaft an.

Friorn beherrschte das Eis förmlich. Mit Hilfe der Magie formte er es und wusste es geschickt einzusetzen.

Das Volk wuchs und manchmal kam auch ein verirrter Abenteurer eines anderen Clans, dem es so gut gefiel, dass er beschloss zu bleiben. Also musste die Stadt wachsen.

Mit Hilfe des Königs und seiner Magie wurden neue Stollen gegraben und besiedelt. Die etwas älteren Dûrgen, die schon im Bau von neuen Häusern geübt waren, halfen genauso mit wie die jungen Dûrgen. So entstand ein neuer Teil der Stadt, der noch schöner war als der alte. Alle nannten ihn „gwothrann dewathu“, Stollen der Freude.


König Strion & König Quaris

Doch auch die Zeit des Friorn kam und er stieg auf in die Hallen Therals. Seine Nachfolger sollten seine beiden Söhne sein. Da sie Zwillinge waren, gab es keine Regelung in der Erbfolge und so wurden beide zum König ernannt. König Strion der Harte und König Quaris der Gläubige saßen nun am Thron.

Strion kam zum Ruhm da er das erste Gesetzbuch für Chauragêr ê Dvalran entwarf. Seinen Beinamen bekam Strion durch hartes Durchgreifen bei Gesetzesverstößen. Dies machte ihm auch beim Volk sehr unbeliebt und dass sollte er zu einem späteren Zeitpunkt zu spüren bekommen.

Quaris hingegen war die Ruhe selbst und hörte seinen Untertanen zu. Man sah ihn nicht selten ohne Leibgarde auf der Straße spazierend die Leute fragen ob Probleme aufgetreten wären.


Außerdem war Quaris ein sehr gläubiger König. Der Glaube zu Theral gab ihm auch Kraft als seine Frau bei der Geburt seiner Tochter Argara starb. Als Dank an Theral diese Zeit durchgestanden zu haben, lies er ihm einen Tempel errichten. Dazu wurde eigens ein neuer Stollen zu einer neuen Höhle gegraben. Auch Quaris selbst half beim Bau des Tempels mit.


Königin Algara

Als die beiden Könige dann im Greisenalter waren entbrannte eine Diskussion um die Thronfolge im Volk. Denn obwohl der Sohn Strions der Erstgeborene war, wollte das Volk Argara, die Tochter Quaris, als Königin.

Als es soweit war, gab der Sohn Strions, Bromgor, dem Druck der Bevölkerung nach und Argara wurde die erste Königin der Dvalragen.

Argara ging in die Geschichtsbücher ein als die Königin des Volkes. Sie führte einen Rat ein und schaffte somit die Grundlage der Demokratie. Als der erste Rat gewählt wurde, sah man wie gut die Idee der Königin, obwohl sie etwas an Macht verlor, war.

Der Rat hatte die Kompetenz die Hohen Priester zu bestimmen, aber auch Mitspracherecht bei der Weiterentwicklung der Stadt und dem Verteilen von Geldern.


König Grolong

Argara war verheiratet mit Grion, einem Geschichtsforscher. Sie gebar ihm einen Sohn, der jedoch an einer nicht bekannten Krankheit starb. Danach gebar sie noch ein Kind, einen kräftigen und gesunden Jungen. Sein Name war Grolong und er war der nächste König der Dvalragen.

In ihm lebte der Forscherdrang seines Vaters. Von den alten Geschichten über die Oberfläche angestachelt, Stellte er Trupps zusammen die mit ihm Zur Oberfläche durchdringen sollten.

Im Zeitraum der Bohrungen an die Oberfläche waren immer wieder Beben zu spüren, doch keiner dachte daran diese Geschehnisse in Verbindung zu bringen.

Als die Expedition schon fast an der Oberfläche war, war es dann endgültig so weit.

Ein Beben der schwersten Art erschütterte den Berg. Stollen und Höhlen stürzten ein und nur wenige konnten fliehen.

Unter den Überlebenden war die Familie des Königs, der Hohepriester und einige der mithelfenden Arbeiter. Sie errichteten ein neues kleines Dorf, doch auch hier lies die nächste Tragödie nicht lang auf sich warten.


König Rathnuk

Die Söhne Grolongs, Rathnuk und Kimkor, waren unter den Überlebenden.

Nach der Katastrophe gab sich Grolong die Schuld und fiel in tiefe Depressionen. Diese gipfelten im Selbstmord des Königs.

Von nun an war Rathnuk der König. Mit der Unterstützung seines Bruders war er sicher das Dorf, welches nun Barom Grun genannt wurde, aufzubauen und es zu Reichtum und Glanz führen zu können.


Ende eines Clans

Nach einer gewissen Zeit der Ruhe, stürzte der Stollen erneut ein, jedoch dieses Mal mit ungeahnten Folgen.

Teil 1

Nachdem die Toten aus dem Einsturz der Stollen in der alten Stadt Barom Grun geborgen wurden und beerdigt waren, geschahen komische Dinge in der Stadt. Bäume stürzten ein, Unwetter zogen herauf und Kinder verschwanden. Diese Vorkommnise führten die Einwohner Barom Gruns auf die Geister der Toten zurück die nicht zu Theral aufsteigen konnten.

So geschah das der König entschied umzusiedeln. Nac langer suche wurde eine guter Platz gefunden. Doch anstatt dass alles besser wurde entickelte sich alles zu einem Dilemma.

Als die Stadt aufgebaut war suchten die Totengeister die Stadt erneut heim. Doch diesmal wollte man ihnen nicht nachgeben und nannte die statt Todesend, als Warnung für die Reisenden.

Doch bald wuchs die Plage zu einer Kattastrophe an. Der König verlor den Verstand und lief aus der Stadt.

Der oberste Befehlshaber der Heeres übernahm die Regentschaft. Doch nach einiger Zeit brach totales Chaos aus und die ehemalige Königsfamilie die dafür verantwortlich gemacht wurde, wurde verjagt.

Teil 2

Doch von all dem bekam Rathnuk nichts mehr mit. In seinem Wahn lief er davon und immer weiter weg, weg von den Geistern die ihn wahnsinnig machten.

Angekommen auf einem schneebedeckten Gipfel sah er einen rotglühenden Schimmer. Als er näher an deisen Schimmer heran ging, sah er dieses Totem.

Obwohl er ein gläubiger Theral-Anhänger war zog ihn dieser Schein an und er kam nicht mehr davon weg.

Sieben geschlagene Monate vergingen und auch der Schnee war geschmolzen, als ein paar heruntergekommene Dûrgen auf den Gipfel kamen. Als sie den leblosen und schon verwitterten Körper des ehemaligen Königs sahen brachen sie in Tränen aus. Es war die Königsfamilie.

Teil 3

Doch anstatt dass sie den leblosen Körper begruben, beteten sie zu Theral er solle doch den Körper wieder erneuern und die Seele Rathnuks wieder einziehen lassen.

Aber Theral wies die Bitten mit donnernder Stimme zurück und so kam es dass die Dûrgen sich an Altan wandten.

"Ich bringe euch Rathnuk zurück so ehe ihr verspricht mir zu dienen bis an euer Lebensende."

Die verzweifelten Dûrgen versprachen es und Altan stieg empor. In seinem Schlepptau hatte er die Seele Rathnuks.

Mit Hilfe seiner abgrundtief bösen Magie verschmolz er die Seele mit dem vermoderten Körper. "Du bist nun mein Diener und wirst meinen Befehlen gehorchen. Auch deine Familie wird meinen Befehlen gehorchen. Auch sollst du nicht mehr Rathnuk heißen sondern Arkur Eisengel. Du wirst den Schmerz den ich verbreiten will anstatt meiner über die Welt bringen!"

Danach verschwand Altan und lies seinen neuesten Untergebenen Dimorti zurück.

Teil 4

Als Arkur aufwachte und sah was seine Familie vollbracht hatte, brach er in Verzweiflung aus.Er war so verzweifelt dass er sich auf den Weg zu den Göttern machte. Lange dauerte seine Reise zu ihnen und als er sie gefunden hatte, wollten sie ihm nicht zuhören.

"So hört mich doch wenigstens an!" brachte er unter Tränen hervor. "Seht ihr denn nicht dass ich nicht das Böse bin, für dass ihr mich haltet?"

"Vertraut ihm nicht meine Geschwister, Altans böse Magie hat ihn wieder zum Leben erweckt, er kann nur eine abrgundtief schwarze Seele haben!", sprach Mera in Rage.

"ICh bin deiner MEinung Mera!", brachte sich Theral ein. "Doch war er ein gläubiger Dûrge der verfolgt wurde von den Geistern der Vergangenheit. Auch war ging er nicht selbst den Pakt mit Altan ein, sondern seine Familie."

"Wahre Worte Bruder! ICh würde ihm trauen, denn kein Wesen der nicht den Willen hat Altan abzuschwören würde die Strapazen auf sich nehmen, und uns zu suchen." meinte Raren dazu, die das gute in Arkur sah.

"Einigt euch auf ein Urteil meine Kinder! ICh werde mich nicht einmischen denn es ist eure Schöpfung die dies vollbringt!" donnerte Brama

"So dann will ich euch meinen Vorschlag unterbreiten!", machte Raren den Anfang. "Er soll geläutert werden. Sein Gedächtnis wird gelöscht und er wird wieder auf die Erde gesetzt. Natürlich mit geheilten Körper. Seine Familie verbannen wir aus unserem Reich denn sie hat sich nicht würdig erwiesen weiter unter uns zu wandern."

"Doch ich will ihn nicht unter den meinigen sehen." , sagte Mera.

"Unter den meinigen ist er schon gewandert. Warum nimmst ihn nicht du unter deine Fittiche? Du bist die gnädige hier unter uns." ,meinte Theral

"Dann ist es beschlossen. Er wird einer von den meinigen. Machen wir uns an die Arbeit!"

Als der Beschluss der Götter feststand, machten sie sich an die Arbeit ihr Urteil zu vollziehen.

Theral flickte den Körper Arkurs wieder zusammen, Mera löschte sein Gedächtnis und Raren reinigte seine Seele.

Als dies vollbracht war verbannten sie Arkurs Familie und die Winde Rarens brachten ihn zurück auf die Erde. Doch nciht wie geplant als Mensch sondern als Aetheri, da die Flügel die Altan ihm gegeben hatte nicht abgelöst werden konnten.

Seinen Namen behielt er als Zeichen seiner Vergangenheit, welches aber nur die Götter zu deuten wussten.

So wandelte ab jetzt ein neuer Aetheri unter der Sonne.